Gemeinschaftspraxis für Psychotherapie Dipl.-Psych. Josef Kortmann Dipl.-Psych. Lisa Dudenbostel Psychologische Psychotherapeuten
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Therapieangebote

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die tiefenpsychologische Psychotherapie beruht auf der Annahme, dass das Denken, Erleben und Handeln eines Menschen in zentraler Weise durch sehr frühe, in der Kindheit erlebte Beziehungserfahrungen geprägt wird. Solche bedeutsamen und wiederkehrenden Erfahrungen im Kontakt zu Eltern, Geschwistern und anderen wichtigen Bezugspersonen prägen im Verlauf der Entwicklung eines Menschen seine Gefühle, Erwartungen und Einstellungen sich selbst und anderen gegenüber. In der tiefenpsychologischen Psychotherapie geht es darum, solche inneren Haltungen, Erlebens- und Beziehungsmuster, die einem Menschen häufig gar nicht bewusst sind, zu erkennen, zu verstehen und sich von früheren, heute möglicherweise einschränkenden Mustern besser lösen und freier mit sich, anderen und der Umwelt umgehen zu können.

In der tiefenpsychologischen Psychotherapie geht man außerdem davon aus, dass diese tiefliegenden, verinnerlichten Muster von großer Bedeutung sind, um heute vorliegende psychische oder körperliche Symptome (z. B. Depression, Ängste, Zwänge, Schmerzen) zu verstehen; in der tiefenpsychologischen Behandlung geht es daher nicht in erster Linie darum, ein Symptom schnellstmöglich zu beseitigen, sondern den Sinn und die Funktion der Symptomatik zu verstehen und eine Symptomlinderung durch die Bearbeitung der zugrundeliegenden inneren Muster zu erreichen.

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie leitet ihren Namen davon ab, dass zunächst das beobachtbare Verhalten als der zentrale Ausgangspunkt gesehen wird. Theoretische Grundlage ist die Lerntheorie, welche beschreibt, wie Menschen ein Verhalten erlernen, aber auch wieder verlernen können. Im Verlauf ihrer Entwicklung hat die Verhaltenstherapie viele Veränderungen durchlaufen und dabei Elemente einbezogen, die auch von anderen Therapiearten bekannt sind. So werden neben dem beobachtbaren Verhalten auch kognitive Prozesse (Gedanken und Einstellungen), Gefühle und körperliche Phänomene in der Verhaltenstherapie berücksichtigt. Trotzdem bleiben eine Reihe von Unterschieden zu den tiefenpsychologischen Therapieverfahren bestehen. So ist die Verhaltenstherapie pragmatischer und gegenwartsorientierter als tiefenpsychologisch fundierte Therapieformen. In der Verhaltenstherapie ist es nicht so entscheidend, die Ursache für ein Verhalten oder ein Symptom zu entdecken; wichtiger ist, wie eine Veränderung eines störenden oder schädigenden Verhaltens erreicht werden kann. Hierzu wird zunächst eine Verhaltensanalyse durchgeführt, um herauszufinden, welche äußeren und inneren Bedingungen zur Aufrechterhaltung dieses Verhaltens beitragen. Dann werden zur Verhaltensänderung verschiedene Techniken angewandt, z.B. Konfrontationsverfahren (Exposition, Reizüberflutung, systematische Desensibilisierung), Aufbau neuer Verhaltensweisen im Rollenspiel oder die Vermittlung von Selbstmanagementtechniken.

Praxisadresse

Mindener Str. 389
49086 Osnabrück

Kontakt

Josef Kortmann

Tel.: 0541-2051824

Lisa Dudenbostel

Tel.: 0541-2023359

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